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Deutsche geben laut N26-Studie mehr Trinkgeld in der Pandemie

Knapp ein Drittel der 10.000 Befragten zahlen während der Corona-Pandemie mehr Trinkgeld als zuvor. Die meisten legen zehn Prozent drauf.

Kellner bringt die Rechnung | Foto: picture-alliance | M. Stolt / CHROMORANGE

Angesichts des Lockdowns haben wohl viele Kunden Mitleid mit den Gastronomie-Angestellten: Knapp ein Drittel der Deutschen gibt während der Corona-Pandemie mehr Trinkgeld als zuvor. Das hat eine Studie der Neobank N26 herausgefunden, für die das Meinungsforschungsunternehmen Civey 10.000 Teilnehmer befragte.

Demnach geben rund 60 Prozent der Befragten zehn Prozent Trinkgeld, mehr als 20 Prozent geben fünf Prozent. Nur drei Prozent der Befragten zahlen gar kein Trinkgeld.

Arbeitslose zahlen seit Corona mehr Trinkgeld

Überraschenderweise geben nicht nur gut betuchte Kunden in der Pandemie mehr Trinkgeld, sondern auch fast ein Viertel der Arbeitslosen gab an, mehr zu zahlen. Rund ein Drittel der Studenten ist seit der Pandemie zudem deutlich großzügiger als zuvor.

Überdurchschnittlich häufiger Trinkgeld zahlen Großstadtbewohner. So sagten in Berlin, Hamburg, Bonn, München und Köln mindestens 40 Prozent der Umfrageteilnehmer, seit der Corona-Krise deutlich spendabler zu sein. Auch im Bundesland-Ranking liegen Berlin und Hamburg vorne - mit über 40 Prozent.

Digitales Trinkgeld

Mit der Umfrage will N26 die Aufmerksamkeit auf die Initiative "Save your local Schnitzel" legen, über die N26-Kunden, aber auch Kunden konkurrierender Banken, ihren Lieblingsrestaurants ein digitales Trinkgeld senden können.

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