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Bundesregierung stützt Start-Ups mit zwei Mrd. Euro

Bisherige Maßnahmen werden ergänzt, damit spezielle Bedürfnisse der Gründerszene abgedeckt werden können

Foto: picture alliance / Andreas Gora

KÖLN - Die Bundesregierung erweitert die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme um ein Maßnahmenpaket, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist. Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen bisher beschlossenen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Klassische Kreditinstrumente passen jedoch häufig nicht auf die Bedürfnisse junger Start-ups.

Start-ups sollen auch in der aktuellen Krise weiter erfolgreich an ihren Ideen basteln können. Finanzierungsrunden können durch diese Hilfe weiterlaufen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz

Die Summe solle aber nicht auf direktem Wege in Start-Ups fließen, sondern an private Investoren, die geschwächte Firmen unterstützen wollen, sagte Thomas Jarzombek, Startup-Beauftragter der Bundesregierung im Gespräch mit Gründerszene.

Der Vorsitzende des FinTechRats beim Bundesfinanzministerium, Chris Bartz, hatte am Vortag bereits in einem Interview mit Bloomberg News davor gewarnt, dass Fundings schwieriger werden könnten und finanzielle Rückschläge drohen.

Die Stimmung in der Gründerszene ist während der Corona-Krise gemischt. Einer Umfrage des Bundesverbands Deutsche Start-Ups zufolge fürchten 70 Prozent der Start-ups um ihre Existenz. Dagegen hatte eine Umfrage vom Online-Magazin FinanceFWD hatte ergeben, dass Gründer zuversichtlich in die Zukunft blicken.

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