Arbeitgeber der öffentlichen Banken erweisen sich als gute Caterer

Verdi-Demonstranten sind vor der Zentrale des Verbandes mit Grillwürstchen und Limonade empfangen worden. Der VÖB will auch das Gespräch außerhalb des Verhandlungstisches suchen.
Die Arbeitgeber öffentlicher Banken verpflegen Demonstranten der Gewerkschaft Verdi. | Foto: VÖB
Die Arbeitgeber öffentlicher Banken verpflegen Demonstranten der Gewerkschaft Verdi. | Foto: VÖB

Die diesjährige Tarifrunde für die Beschäftigten in den öffentlichen Banken erweist sich als schmackhafte Angelegenheit. Einmal mehr erwies sich der Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) als guter Caterer.

Demonstrierende Mitglieder der Gewerkschaft Verdi wurden von den Arbeitgebern vor dem Sitz des VÖB an der Lennéstraße in Berlin mit Grillwürstchen und Limonade empfangen.

Bereits zu Beginn der Tarifrunde gingen die Arbeitgeber der öffentlichen Banken auf demonstrierende Verdi-Mitglieder mit frischen Croissants und Kaffee zu.

VÖB empfängt Verdi-Demonstranten mit Kaffee und Croissants 

"Konstruktive Gespräche mit den Gewerkschaften kann man nicht nur im Verhandlungssaal führen, sondern auch auf der Straße, mit den Mitgliedern. Dabei muss man aber keinen knurrenden Magen haben. Deshalb gibt es bei uns heute nicht nur den direkten Dialog, sondern auch was Warmes zu Essen", begründete VÖB-Sprecherin Anne Huning die Aktion.

Die Gewerkschaft Verdi hatte am Montag sowohl Mitarbeiter privater wie auch öffentlicher Banken zum Warnstreik aufgerufen.

Beschäftigte in öffentlichen und privaten Banken Berlins sollen am Montag streiken

Die Arbeitgeber der privaten und der öffentlichen Banken verhandeln in dieser Tarifrunde getrennt. Der VÖB setzt sich mit den Gewerkschaften am Freitag der kommenden Woche zur vierten Runde an einen Tisch. Wann die Verhandlungen im privaten Bankgewerbe fortgesetzt werden, ist nach wie vor unklar.

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