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Cerberus könnte sich Kauf der staatlichen Beteiligung an der Commerzbank vorstellen

Der US-Finanzinvestor Cerberus könnte sich eine Übernahme der staatlichen Beteiligung von 15,6 Prozent vorstellen, berichtet das Handelsblatt und beruft sich auf mit dem Vorgang vertraute Personen.

US-Finanzinvestor Cerberus | Foto: picture-alliance/ dpa | DB

Die Diskussion um die Zukunft der Beteiligung des Bundes an der Commerzbank nimmt bereits vor Ausgang der Bundestagswahl an Fahrt auf. Wie das Handelsblatt am Freitag berichtet, hat Cerberus-Deutschlandchef David Knower informierten Kreisen zufolge Interesse angedeutet, einen Erwerb des staatlichen Anteils von 15,6 Prozent zu prüfen.

Das Finanzministerium blieb auf Anfrage der Zeitung bei der bisher kommunizierten Linie: "Über den Umgang mit der Beteiligung des Finanzmarktstabilisierungsfonds an der Commerzbank entscheidet zu gegebener Zeit ein interministerieller Lenkungsausschuss."

Seit dem Sommer 2017 hält Cerberus fünf Prozent der Anteile an der Commerzbank. Weder Cerberus noch die Commerzbank wollten sich dazu äußern, schreibt das Handelsblatt.

Im vergangenen Monat hatte der Bund das letzte Aktienpaket an der Deutscher Pfandbriefbank veräußert.

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