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Hypoport steigert Gewinn im zweiten Quartal 2021 deutlich

Zur positiven Entwicklung des Gesamtkonzerns haben alle vier Geschäftsbereiche beigetragen. Wachstumstreiber Nummer eins war einmal mehr das Segment Kreditplattform.

Ronald Slabke, Vorstandsvorsitzender von Hypoport | Foto: Hypoport SE

Der Finanzdienstleister Hypoport hat den Gewinn im zweiten Quartal  deutlich gesteigert. Mit 7,4 Mio. Euro lag der Überschuss 69 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Zur positiven Entwicklung des Gesamtkonzerns haben erneut alle vier Segmente beigetragen, teilte das im SDax gelistete Unternehmen heute mit.

Langfristig schreitet die Digitalisierung von Kredit-, Versicherungs- und Wohnungswirtschaft weiter voran und wir werden auch nach 2021 weiter prozentual zweistellig im Umsatz und Ertrag wachsen.

Ronald Slabke, Vorstandsvorsitzender, Hypoport

"Langfristig schreitet die Digitalisierung von Kredit-, Versicherungs- und Wohnungswirtschaft weiter voran und wir werden auch nach 2021 weiter prozentual zweistellig im Umsatz und Ertrag wachsen", sagte Vorstandschef Ronald Slabke. Das Unternehmen nehme nach einem "hervorragenden Ergebnis im zweiten Quartal" Fahrt für das zweite Halbjahr auf.

Kreditplattform mit stärkster Entwicklung

Der Umsatz legte - wie seit Ende Juli bereits grob bekannt - um 18 Prozent auf gut 105 Mio. Euro zu. Das lag vor allem an der Vermittlung von Krediten: Die größte Hypoport-Sparte mit ihrem Kreditmarktplatz Europace steigerte ihren Erlös um 22 Prozent.

Wachstumstreiber war einmal mehr das Segment Kreditplattform, welches mit seinem Umsatzplus von 17 Prozent auf 93 Mio. Euro die mit Abstand stärkste Entwicklung aufwies. Das Immobilienfinanzierungsgeschäft über den B2B-Kreditmarktplatz Europace, und dabei insbesondere die Teilmarktplätze Finmas und Genopace für Sparkassen bzw. genossenschaftliche Institute, hätten sich besonders positiv entwickelt, hieß es weiter.

Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte konzernweit um 49 Prozent auf 9,8 Mio. Euro zu.

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