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Spac-Party ist noch nicht vorbei

In Europa sind im ersten Halbjahr 29 Unternehmen von Spacs übernommen worden. Das kumulierte Transaktionsvolumen dieser 29 Übernahmen erreicht 52,8 Mrd. Dollar.

Boxine-Gründer Marcus Stahl (l.) und Patric Faßbender (r.) | Foto: Boxine GmbH

In Europa zählt die Kanzlei White & Case in der ersten Jahreshälfte 29 Spac-Übernahmen und 19 Spac-Börsengänge, berichtet die Börsen-Zeitung. Für Deutschland sind in diesem Zeitraum sechs Firmenübernahmen durch Spacs in Deutschland registriert worden.

Insgesamt wurden bei den europäischen Spac-IPOs 5,2 Mrd. Dollar (rund 4,4 Mrd. Euro) für Übernahmen eingesammelt. Das geht aus einer Aufstellung der Kanzlei hervor.

Normalisierung steht bevor

Mit Blick auf die globale Entwicklung halten die Analysten von Allianz Research fest, dass die Spac-Party "noch nicht vorbei" sei. Sie gehen indessen davon aus, dass nach dem Überschwang im ersten Quartal und dem Einbruch im zweiten Quartal eine Normalisierung bevorstehe.

Im Zeitraum von April bis Juni seien 41 neue Spac-IPOs auf den Markt gekommen, verglichen mit 283 im ersten Quartal 2021 mit einem Erlös von 91 Mrd. Dollar, schreibt die Zeitung.

Sechs Spac-Deals mit Deutschlandbezug

In Deutschland wurden sechs Firmen von Spacs gekauft. Dazu zählen die Übernahme des Online-Händlers Signa Sports United durch den US-Spac Yucaipa sowie der Kauf des Online-Ferienhausvermittlers Hometogo durch den deutschen Spac Lakestar sowie der Erwerb des Kleinkinderhörspielanbieters Boxine durch den deutschen Spac 468 und die Übernahme des Lufttaxispezialisten Lilium durch den US-Spac Quell, der an der Nasdaq gelistet ist.

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