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Nettogewinn von Hypoport steigt um 14 Prozent

Trotzdem zeigen sich Analysten und Anleger enttäuscht, weil das Wachstum weniger stark ausfiel. Vorstandschef Ronald Slabke verspricht: 2021 will man weiter zulegen.

Vorstandschef des Finanzdienstleisters Hypoport: Ronald Slabke | Foto: Hypoport SE

Der Finanzdienstleister Hypoport will nach einem enttäuschend schwachen Geschäftswachstum 2020 im laufenden Jahr höher hinaus. Der Umsatz dürfte von zuletzt knapp 388 Mio. Euro auf 430 bis 460 Mio. Euro steigen, teilte der im SDax gelistete Vermittler von Krediten und Versicherungen in Berlin mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll von 36,2 Mio. auf 40 bis 45 Mio. Euro zulegen.

Wie bereits bekannt, legten die Erlöse im abgelaufenen Jahr um 15 Prozent zu, blieben damit aber hinter den Zielen des Managements und den Erwartungen der Analysten zurück.

Mit dem Umsatzwachstum von 15 Prozent in der schwersten weltweiten Rezession seit Jahrzehnten haben wir eindrucksvoll bewiesen, dass Hypoport auch in turbulenten Zeiten ein Wachstumsunternehmen bleibt.

Roland Slabke, Vorstandschef von Hypoport

"Mit dem Umsatzwachstum von 15 Prozent in der schwersten weltweiten Rezession seit Jahrzehnten haben wir eindrucksvoll bewiesen, dass Hypoport auch in turbulenten Zeiten ein Wachstumsunternehmen bleibt. In 2021 werden wir diesen Weg unbeirrt fortsetzen", heißt es in einer Mitteilung von Vorstandschef Roland Slabke.

Ebit und Nettogewinn im Plus

Das operative Ergebnis (Ebit) stieg zwar um 10 Prozent, blieb damit aber im unteren Bereich der vom Unternehmen ausgegebenen Zielspanne. Der Nettogewinn legte um 14 Prozent auf 27,9 Mio. Euro zu, wie das Unternehmen jetzt mitteilte.

Slabke will das dynamische Geschäftswachstum "für viele weitere Jahre fortsetzen". Vor allem die Investitionsfelder Immobilienplattform und Versicherungsplattform sollen weiter vorangetrieben werden.

Im Firmennetz tummeln sich Unternehmen, die digitale Lösungen für die Kreditwirtschaft, den Wohnungsmarkt und für Versicherungen anbieten.

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Innerhalb des gesamten ersten Halbjahrs 2022 ist das Vorsteuerergebnis allerdings von 114 Mio. auf 107 Mio. Euro gesunken. Das Zins- und Provisionsergebnis bewegt sich etwa auf dem Niveau der Vorjahreszeiträume. Vorstandschef Andreas Arndt erwartet das Neugeschäftsvolumen bis zum Ende des Jahres unteren Ende der Prognosen.

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