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Hypoport SE verzeichnet 2020 deutliche Marktanteilsgewinne

Genossenschaftsbanken sind mit 82 Prozent Steigerung weiterhin am stärksten wachsende Nutzergruppe von Hypoport, gefolgt von Sparkassen.

Roland Slabke, Vorstandsvorsitzender Hypoport SE | Foto: Hypoport SE

Die Hypoport-Gruppe hat auch 2020 auch ihr Plattformgeschäftsmodell ausgebaut. Die operativen Kennzahlen der transaktionsbasierten Geschäftsmodelle der Hypoport-Gruppe für den privaten Wohnimmobilienerwerb stiegen zwischen 25 Prozent und 80 Prozent, geht aus einer am Montag veröffentlichten Mitteilung der operativen Kennzahlen hervor.

Aufgrund des hohen Digitalisierungsgrades unserer Plattformen und Dienstleistungen haben wir diese Marktanteilsgewinne in 2020 sowohl vor als auch während der Corona-Krise erzielt. Für 2021 sind wir uns sicher, diese Dynamik aufrecht erhalten zu können

Ronald Slabke, Vorstandsvorsitzender der Hypoport SE

Auch für 2021 verbreitet der Finanzdienstleister Zuversicht

"Für Hypoports transaktionsbasierte Geschäftsmodelle für den privaten Immobilienerwerb bedeuten diese großartigen Zuwachsraten deutlich über dem Marktwachstum erneut starke Marktanteilsgewinne", sagte Ronald Slabke, Vorstandsvorsitzender der Hypoport SE in einer Mitteilung. Er fügte hinzu: "Aufgrund des hohen Digitalisierungsgrades unserer Plattformen und Dienstleistungen haben wir diese Marktanteilsgewinne in 2020 sowohl vor als auch während der Corona-Krise erzielt. Für 2021 sind wir uns sicher, diese Dynamik aufrecht erhalten zu können."

Im Segment Kreditplattform erhöhte Europace, größter B2B-Kreditmarktplatz für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite in Deutschland, im Geschäftsjahr 2020 sein Transaktionsvolumen um 32 Prozent auf 90 Mrd. Euro.

In der mit Abstand größten Produktgruppe Immobilienfinanzierung wurde das Transaktionsvolumen um 36 Prozent auf 73 Mrd. Euro gesteigert. Das Transaktionsvolumen der zweitgrößten Produktgruppe Bausparen erhöhte sich um 21 Prozent auf rund 13 Mrd. Euro.

Das Volumen der kleinsten Produktgruppe Ratenkredit blieb in einem stark rückläufigen Gesamtmarkt stabil. Finmas, der Teilmarktplatz für Institute des Sparkassen-Sektors, erhöhte sein Transaktionsvolumen in 2020 um 35 Prozent auf über 8 Mrd. Euro.

Institute des genossenschaftlichen Bankensektors vermittelten durch Nutzung des für sie konzipierten Teilmarktplatzes Genopace ebenfalls ein Volumen von über 8 Mrd. Euro, was einer Steigerung von 82 Prozent entspricht.

Transaktionsvolumen der Genossen höher als der Sparkassen

Im vierten Quartal 2020 lag das Transaktionsvolumen des genossenschaftlichen Sektors sogar erstmalig über dem der Sparkassengruppe. Neben diesen beiden Institutsgruppen haben sich die Volumen der ungebundene Finanzierungsvertriebe und private Banken mit rund 25 Prozent bis 35 Prozent-Anstieg ebenfalls deutlich stärker als das Marktumfeld entwickelt.

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