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Jan Stechele folgt auf John Berenberg-Consbruch im Vorstand des Verbands deutscher Kreditplattformen

Der Verband hat erstmals konsolidierte Branchenzahlen für das Geschäftsjahr 2020 vorgelegt. Stechele ist CPO von Creditshelf in Frankfurt.

Jan Stechele, Chief Product Officer der Creditshelf AG | Foto: Verband deutscher Kreditplattformen

Beim 2019 gegründeten Verband deutscher Kreditplattformen (VdK) folgt Jan Stechele auf John Berenberg-Consbruch, der das Gremium auf eigenen Wunsch verlassen hat, heißt es in einer Mitteilung des Verbands.

Stechele ist Chief Product Officer der Creditshelf AG in Frankfurt und verantwortet dort unter anderem Produktstrategie, Marketing und Kooperationen. Vor seinem Eintritt bei Creditshelf war er in unterschiedlichen Rollen bei der BayernLB aktiv, zuletzt verantwortlich für Strategie, Marketing und Beteiligungen. Auxmoney Geschäftsführer und Mitgründer Philipp Kriependorf sowie Jens Siebert, CSO bei Kapilendo, gehören weiter dem aus drei Personen bestehenden Vorstand an.

Konsolidierte Branchenzahlen 2020

Der Verband, der sich um die Interessen der Unternehmen im Geschäft mit der digitalen Fremdfinanzierung kümmert, hat zudem erstmals konsolidierte Branchenzahlen für das Geschäftsjahr 2020 vorgelegt.

Danach ergibt sich für die dem VdK angeschlossenen Online-Marktplätze für die Bereiche Konsumenten, Kommunen und Unternehmen zusammen ein vermitteltes Gesamtvolumen an alternativem Fremdkapital in Höhe von 11,7 Mrd. Euro. Der Wert bezieht sich nicht auf das angefragte sogenannte "Transaktionsvolumen", sondern auf das tatsächlich vermittelte Volumen, stellt der Verband in seiner Mitteilung klar.

Der in Berlin ansässige Verband besteht mittlerweile aus 19 Mitgliedern, drei davon sind ordentliche Mitglieder, 16 haben sich assoziiert, heißt es in der Mitteilung weiter.

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Innerhalb des gesamten ersten Halbjahrs 2022 ist das Vorsteuerergebnis allerdings von 114 Mio. auf 107 Mio. Euro gesunken. Das Zins- und Provisionsergebnis bewegt sich etwa auf dem Niveau der Vorjahreszeiträume. Vorstandschef Andreas Arndt erwartet das Neugeschäftsvolumen bis zum Ende des Jahres unteren Ende der Prognosen.

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