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UBS steigert Gewinn um mehr als 50 Prozent

Die Schweizer Großbank hat im vergangenen Jahr 6,6 Mrd. US-Dollar verdient. CEO Ralph Hamers betont, man habe jedes Ziel erreicht - oder gar übertroffen.

UBS-Hauptsitz am Zürcher Paradeplatz | Foto: picture alliance/KEYSTONE | MELANIE DUCHENE

Eine florierende Vermögensverwaltung und gute Geschäfte im Investmentbanking haben die Schweizer Großbank UBS zum Jahresende 2020 weiter angetrieben.

Unter dem Strich verdiente der Konzern in den drei Monaten bis Ende Dezember 1,7 Mrd. US-Dollar (1,41 Mrd. Euro) und damit mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr, wie die Bank am Dienstag in Zürich mitteilte. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Ergebnisplus von mehr als 50 Prozent auf 6,6 Mrd. Dollar (5,44 Mrd. Euro). Auch die Cost/Income-Ratio verbesserte sich - um 7,4 Prozentpunkte auf 73 Prozent.

Wir haben somit jedes unserer Wachstums- und Renditeziele erreicht oder übertroffen.

Ralph Hamers, CEO, UBS

"Unser starkes Ergebnis im Jahr 2020 ist ein deutlicher Beleg für die grundlegende Stärke unserer Marktstellung und das Engagement unserer Mitarbeitenden", kommentiert CEO Ralph Hamers die Zahlen.

Hamers spricht von einem "herausfordernden Jahr", verweist zugleich auf die Stärken der Bank. Kunden hätten der UBS "Nettoneugeld in Höhe von mehr als hundert Milliarden US-Dollar" anvertraut, die verwalteten Vermögen seien auf einen Rekordwert von mittlerweile 4,1 Billionen US-Dollar gestiegen. "Wir haben somit jedes unserer Wachstums- und Renditeziele erreicht oder übertroffen."

Aktienrückkaufprogramm in Milliardenhöhe

Angekündigt wurde zudem ein groß angelegtes Rückkaufprogramm. Allein im ersten Quartal will die UBS demnach für 1,1 Mrd. Dollar eigene Papiere erwerben. Ein kleiner Teil der Summe entfällt auf ein schon länger laufendes Kaufprogramm; bis zu eine Milliarde ist dann Teil eines neuen Programms. Dieses läuft drei Jahre und soll bis zu vier Milliarden Dollar umfassen. Die direkte Ausschüttung an die Anteilseigner fällt derweil wie bereits angekündigt deutlich auf 0,37 Dollar je Aktie nach zuvor 0,73 Dollar.

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