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Volkswagen Finanzdienstleistungen kommt wieder in die Spur

Die Zahl der Neuverträge ist nach neun Monaten zum Vorjahr zwar noch rückläufig, das dritte Quartal bringt jedoch Erholung.

Neuwagen von Volkswagen. | Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen haben in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich weniger Neuverträge abgeschlossen. Dies teilte die Finanzdienstleistungsgesellschaft des Volkswagen-Konzerns mit.

So lagen die Vertragszugänge zwischen Januar und September bei 5,7 Mio. Stück und somit 9,1 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Nach dem Einbruch im Frühjahr hat sich unser Neugeschäft im dritten Quartal deutlich stabilisiert.

Lars Henner Santelmann, Vorstandsvorsitzender, Volkswagen Financial Services

"Nach dem Einbruch im Frühjahr hat sich unser Neugeschäft im dritten Quartal deutlich stabilisiert. Darüber hinaus konnte der starke Rückgang der Fahrzeugauslieferungen seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie durch eine signifikante Steigerung der Penetration teilweise kompensiert werden", so Lars Henner Santelmann, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services, in einer Mitteilung.

Licht am Ende des Tunnels

So sieht der Finanzdienstleister im zurückliegenden dritten Quartal eine Aufwärtstendenz. Zum Halbjahr hatte die Zahl der Neuverträge noch 17,4 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum gelegen.

Da die Verträge mit mehrjähriger Laufzeit abgeschlossen werden, lag der Vertragsbestand per 30. September mit 21,6 Mio. Stück immer noch um 2,0 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus höheren Risikokosten für Kredit- und Restwertrisiken infolge der makroökonomischen Unsicherheiten sowie Verlusten aus Zinssicherungsgeschäften.

Frank Fiedler, Finanzvorstand, Volkswagen Financial Services

Derweil sank das operative Ergebnis um 19,8 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro. "Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus höheren Risikokosten für Kredit- und Restwertrisiken infolge der makroökonomischen Unsicherheiten sowie Verlusten aus Zinssicherungsgeschäften", so Finanzvorstand Frank Fiedler.

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