Flatex wird ab Ende Oktober im Prime Standard gelistet

Für den Online-Broker ist dies ein weiterer Schritt in Richtung SDax. Warburg-Analyst Marius Fuhrberg ordnet den Segment-Wechsel im Gespräch mit FinanzBusiness ein.
Foto: FlatexDegiro
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Ein weiterer Meilenstein für Flatex: Der Online-Broker wird in den Prime Standard der Deutschen Börse wechseln. Es sei vorgesehen, dass die Zulassung zum Freitag, den 23. Oktober erfolge. Der erste Handelstag im neuen Segment ist der darauffolgende Montag (26. Oktober). Dies teilte das Unternehmen übereinstimmend mit der Deutschen Börse mit.

Online-Broker Flatex erhöht Ziele für 2020

Erhöhte Transparenz für Aktionäre

Marius Fuhrberg, Senior Equity Research Analyst bei Warburg Research, kommentierte die Mitteilung im Gespräch mit FinanzBusiness: "Für die Aktionäre ist dies ein positiver Schritt, da es mit den üblichen Reporting-Anforderungen einhergeht wie der quartalsweisen Berichterstattung. Das erhöht letzten Endes die Transparenz deutlich."

Bereits vorher habe Flatex gewisse KPIs wie durchgeführte Transaktionen und Neukundenwachstum veröffentlicht, weiß Fuhrberg zu berichten. Jedoch nicht auf regelmäßiger Basis – das werde sich nun ändern und die Informationsdichte sich somit erhöhen, erklärt Fuhrberg weiter.

Denn mit der Aufnahme in den Prime Standard gehört Flatex nun dem Börsensegment mit den höchsten Transparenzstandards an. Gleichzeitig ist die Aufnahme Voraussetzung, um in ausgewählte deutsche Aktienindizes wie dem Dax, MDax, SDax und TecDax wechseln zu können. Der Wechsel von Flatex erfolgt also auch vor dem Hintergrund eines anvisierten Aufstiegs in den SDax, der von Flatex im Juni verkündet wurde.

"Eventuell winkt sogar die TecDax Notiz", hieß es damals in der Mitteilung.

Flatex nimmt Kurs auf den TecDax

"Da der Schritt schon länger im Markt bekannt ist, ist die aktuelle Mitteilung grundsätzlich keine große Überraschung. Die letztendliche Durchführung nach der Ankündigung im Sommer ist aber grundsätzlich positiv aufzufassen", resümiert Fuhrberg.

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