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Mentorenprogramme legen Grundstein für Aufstieg von Frauen in Banken

Banken sind immer noch Männerdomänen – vor allem auf den oberen Führungsebenen. Der Wandel kommt langsam, unter anderem mit Hilfe von Mentoringprogrammen. FinanzBusiness hat sich umgehört.

Margareta Rieck und Ina Begale vom Rheinischen Sparkassen- und Giroverband (RSGV) | Foto: Thomas Sievert, Köln

"Karrieren im Glaspalast", so betitelte Soziologie-Professorin Sigrid Quack im Jahr 1995 ihr Forschungspapier, in dem sie untersuchte, wie viele weibliche Führungskräfte es in europäischen Banken gibt. Das ernüchternde Ergebnis: Obwohl damals 45 Prozent der Beschäftigten in westeuropäischen Banken weiblich waren, arbeiteten nur 14 Prozent von ihnen in Management-Positionen.

25 Jahre später hat sich wenig verändert: Während in Deutschland laut Statistischem Bundesamt branchenübergreifend knapp jede dritte Führungskraft weiblich ist, ist es bei den Banken nur etwa jede zehnte. Das hat der Wirtschaftsinformationsdienst Databyte ermittelt.

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