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BVR rechnet mit höherer Sparquote wegen Pandemie

Ausgefallene Urlaubsreisen und verschobene Autokäufe werden nur allmählich nachgeholt, so der Verband anläßlich des Weltspartags.

Wegen Corona sparen die Deutschen mehr. (Symbolbild) | Foto: picture alliance / dpa-tmn

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) rechnet damit, dass die Sparquote der Deutschen in diesem Jahr deutlich ansteigt und auch im kommenden Jahr noch hoch bleibt. Dies geht aus einer Studie hervor, die der Verband anlässlich des Weltspartags am Mittwoch veröffentlicht hat.

So dürfte im Durchschnitt des Jahres das Verhältnis des Sparens zum verfügbaren Einkommen bei rund 15 Prozent liegen. Im vergangenen Jahr waren es 10,9 Prozent. Auch in 2021 dürfte die Sparquote noch erhöht bleiben und erst danach wieder auf rund 11 Prozent zurückgehen, so die BVR-Studie.

Corona-Effekt

"Der massive Anstieg des Sparens ist ein Coronasondereffekt. Ausgefallene Urlaubsreisen und verschobene Autokäufe werden nur allmählich nachgeholt", sagte BVR-Vorstandsmitglied in einer Mitteilung.

Die Sparquote sei in Deutschland im internationalen Vergleich in den vergangenen Jahren vergleichsweise hoch und stabil geblieben, so der BVR. Laut Martin sei "die Sparkultur ist in Deutschland fest verankert". Die historisch niedrigen Zinsen senkten die Sparanreize, erhöhten aber wegen des fehlenden Zinseszinseffekts das für ein Vorsorgeziel nötige Sparvolumen. Ein nachlassendes Sparen war in den vergangenen Jahren allerdings bei Sparern mit niedrigen Einkommen festzustellen, heißt es in der Studie weiter.

 

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