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Spanische Caixabank und Bankia fusionieren

Die dritt- und viertgrößte Bank Spaniens bilden in Zukunft das größte Institut Spaniens.

Filiale der Bankia in Barcelona | Foto: picture alliance/ZUMA Press

Die beiden spanischen Großbanken Bankia und Caixabank haben die geplante Fusion offiziell beschlossen. Das gaben die beiden Institute am Freitagmorgen bekannt. Jährlich rechne man mit Synergien in Höhe von 700 Mio. Euro.

Am Donnerstag tagten die Aufsichtsräte der beiden Häuser. Bereits in den vergangenen Tagen war durchgesickert, dass der Fusion wohl nur noch der formelle Beschluss fehlt.

Regierung stimmt zu

Die spanische Regierung hatte bereits ihre Zustimmung signalisiert. Sie ist über den Bankenrettungsfonds Frob mit 61,8 Prozent an Bankia beteiligt. Bis Ende nächsten Jahres müssen die Anteile veräußert werden.

Spanische Großbanken Bankia und Caixabank bestätigen Fusionsgespräche

Durch den Zusammenschluss der beiden Banken entsteht Spaniens führendes Kreditinstitut. Die Bilanzsumme der neuen Bank wird bei rund 650 Mrd. Euro liegen. Beide Institute zusammen zählen über 6500 Filialen und 50.000 Angestellte. Der Zusammenschluss erfolgt über einen Aktientausch.

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