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Spanische Großbanken Bankia und Caixabank bestätigen Fusionsgespräche

Kommt der Zusammenschluß, entstünde Spaniens größtes Finanzinstitut mit einer Bilanzsumme von über 650 Mrd. Euro

Foto: picture alliance/AFP7

In Spanien zeichnet sich eine Lösung für die nach der Finanzkrise von der Regierung gerettete Geldinstitut Bankia ab. Die Bank, an der der Staat derzeit knapp 62 Prozent hält, und die CaixaBank bestätigten beide in der Nacht zum Freitag (4. September) Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss.

Gespräche sind vorläufig
So teilte die an der Börse zuletzt mit knapp elf Milliarden Euro bewertete Caixabank mit, dass die beiden Institute über eine mit Aktien bezahlte Fusion sprechen. Es sei aber noch keine Einigung erreicht worden. Von Bankia, deren Anteile derzeit insgesamt rund 3,2 Milliarden Euro wert sind, hieß es, dass die Gespräche vorläufig sind.

Einem Bericht der Zeitung "El Confidencial" zufolge würde der Staat an dem fusionierten Institut rund 14 Prozent halten. Spanien hatte die Bankia 2012 wegen der hohen Last von faulen Immobilienkrediten mit vielen Milliarden gerettet. Damals hatte die beiden Häuser hatten bereits über ein Zusammengehen verhandelt. Bis 2021 muss die Regierung ihre Anteile wieder loswerden. Das Wirtschaftsministerium teilte mit, dass der staatliche Rettungsfonds Frob einen möglichen Zusammenschluss der Bankia mit der Caixabank prüfen werde.

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