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Institut der Wirtschaftsprüfer zieht erste Lehren aus dem Fall Wirecard

Das IDW empfindet die Vorgänge um Wirecard als Belastung für den Finanzplatz Deutschland und die eigene Branche, kritisiert aber auch institutionelle Anleger.

Der Fall Wirecard hat auch die Branche der Wirtschaftsprüfer erschüttert. | Foto: picture alliance/Sven Simon

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat ein Positionspapier zum Fall Wirecard vorgelegt. Der eingetragene Verein mit Sitz in Düsseldorf fordert darin unter anderem Anpassungen bei der Corporate Governance und der Abschlussprüfung von Unternehmen des öffentlichen Interesses.

Seit der Wirecard-Insolvenz und der damit verbundenen hohen Verluste für die Aktionäre steht der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer in der Kritik. Das ist auch dem IDW bewusst. Das Institut weist in dem Papier jedoch darauf hin, dass es über keinerlei Insiderinformationen verfügt - und warnt deshalb vor einer Vorverurteilung Beteiligter, solange der Sachverhalt nicht vollständig aufgeklärt sei.

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