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EZB rechnet mit BIP-Einbruch im Euroraum zwischen fünf und zwölf Prozent für 2020

EZB Rat lockert Bedingungen für längerfristige Refinanzierungen.

Gebäude der EZB in Frankfurt am Main | Foto: picture alliance/Arne Dedert/dpa

Auch die Ökonomen der EZB sehen große Unsicherheiten in der Frage, wie schwerwiegend die wirtschaftlichen Konsequenzen im Zuge der Corona-Pandemie letztlich ausfallen werden. Ihren Szenarien zufolge könnte das BIP im Euroraum den von Experten der EZB erstellten Wachstumsszenarien zufolge dieses Jahr zwischen fünf Prozent und zwölf Prozent zurückgehen.

Dies geht aus dem am Donnerstag vorgelegten Wirtschaftsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor.

Der Umfang des Rückgangs werde entscheidend davon abhängen, wie lange die Eindämmungsmaßnahmen aufrechterhalten werden Ebenfalls entscheidend sei, wie erfolgreich die Maßnahmen zur Abschwächung der wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen und Beschäftigte sein werden.

Im Zuge der allmählichen Lockerung wird es laut diesen Szenarien zu einer konjunkturellen Wiederbelebung kommen, wenngleich deren Geschwindigkeit und Umfang weiterhin mit großer Unsicherheit behaftet sind.

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