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Bundesjustizministerium spricht Machtwort im Zinsstreit

Banken wollen bei der Stundung von Verbraucherkrediten während der Corona-Krise nicht auf Zinsen verzichten. Verbraucherschützer sehen darin eine Bereicherung am Kunden. Nun kommt Klärung von der Bundesregierung.

Zinsen auf gestundete Kredite | Foto: colourbox.com

Zwischen Banken und Verbrauchern ist in den vergangenen Wochen ein Streit darüber entbrannt, wie die Stundungsregelung für Verbraucherdarlehen laut dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie vom 27. März 2020 auszulegen sind. Müssen Verbraucher in den drei Monaten der Stundung zusätzliche Zinsen zahlen?

Ja, meinte bislang vor allem der Bundesverband deutscher Banken (BdB). "Die vorliegende gesetzlich angeordnete Stundung besagt lediglich, dass der Darlehensnehmer drei Monate lang nicht zahlen muss. Sie besagt nicht, dass die Bank für die längere Laufzeit, die sie ja auch refinanzieren muss, kein Entgelt (d.h. keinen Zins) bekommt", hieß es dazu in einem Statement des Verbandes für FinanzBusiness.

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