Banken senken teilweise Dispozinsen wegen Corona-Pandemie - Bericht

Einzelne Institute reduzieren in der Krise für Bestandskunden die Zinsen bei Kontoüberziehung. Neukunden hingegen machen einen schlechteren Deal.
Symbolbild | Foto: picture alliance/Bildagentur-online
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In der Krise gewähren vereinzelte Banken ihren Kunden wohl etwas gemäßigtere Strafen für eine Überziehung des Dispos. Das geht aus einem Bericht der FAZ hervor.

Demnach hat die Frankfurter Sparkasse den Dispozins von 10,49 auf 4,99 Prozent gesenkt. Und die Taunus-Sparkasse mit Sitz in Bad Homburg von 9,93 auf weniger als fünf Prozent.

Vermutlich kein branchenweiter Trend

Allerdings gelte dies nicht immer für alle Kunden beziehungsweise nicht für Neukunden. So habe die Sparkasse Münsterland-Ost etwa für Neukunden ihren Dispozins lediglich von 10,4 auf 9,5 Prozent verringert. Für Bestandskunden hingegen bis auf 4,99 Prozent.

Laut Einschätzungen von Max Herbst von der FMH-Finanzberatung seien diese Zinssenkungen Einzelfälle und auf einen bestimmten Zeitraum beschränkt. Er sieht keine Ausweitung auf die gesamte Branche.

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