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Petrus fordert Verkleinerung des Aareal-Vorstands und Verzicht auf Manager-Boni

Das geht aus einem Brief von Petrus an Aufsichtsratschefin Marija Korsch vor, der FinanzBusiness vorliegt.

Till Hufnagel (l.) und Klaus Umek (r.) | Foto: YouTube Screenshot

Der Aareal-Bank Großinvestor Petrus Advisers legt bei seiner Kritik nach und fordert eine Verkleinerung des Aareal-Vorstands sowie einen Verzicht auf die Manager-Boni für 2020. Das geht aus einem Brief von Petrus an Aufsichtsratschefin Marija Korsch vor, der FinanzBusiness vorliegt.

In ihrem Schreiben wiederholen Petrus-Partner Till Hufnagel und Klaus Umek eingangs ihre Forderung nach einer "strategischen Prüfung" mit dem Ziel einer kräftigen Kostensenkung sowie einer Steigerung der Eigenkapitalrendite (2019: 5,1 Prozent). Später im Brief schreiben die Verfasser, dass Aareal über die Prüfung hinaus weitere "klare Signale" setzen sollte.

Verzicht auf Boni, Verkleinerung der Manager-Gremien

Das bedeutet zunächst, dass für die Manager der Bank kein Bonus für 2020 ausbezahlt werden soll. "Uns wurde bestätigt, dass für das Jahr 2020 wieder 100 Prozent Bonus zurückgestellt worden sind. Der Aktienkurs ist dieses Jahr um 37 Prozent gesunken, und es wurde keine Dividende ausbezahlt. Wir fordern den logischen vollen Verzicht für dieses Jahr", so Hufnagel und Umek.

Die Petrus-Partner fordern sodann eine Verkleinerung des Aareal-Vorstands von derzeit sechs Leuten. "Angesichts der Größe und Komplexität von Aareal ist ein Vorstand von drei bis vier Personen ausreichend, was entsprechend angepasst werden sollte."

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