Sparda-Bank Hamburg verdreifacht den Jahresüberschuss

Das Geldinstitut profitierte dabei im vergangenen Jahr von den Zinseinnahmen. 
Stephan Liesegang, Vorstandschef der Sparda-Bank Hamburg. | Foto: Kolja v.d. Lippe
Stephan Liesegang, Vorstandschef der Sparda-Bank Hamburg. | Foto: Kolja v.d. Lippe

Die Sparda-Bank Hamburg hat 2023 einen Jahresüberschuss von rund sechs Mio. Euro erzielt (Vorjahr: rund zwei Mio. Euro). „Wir freuen uns über das gute Ergebnis, welches wir im Jahr unseres 120. Jubiläums erzielt haben”, sagte Vorstandschef Stephan Liesegang laut einer Mitteilung. ”Es bestätigt uns auf unserem Wachstumskurs und zeigt, dass unser genossenschaftliches Geschäftsmodell heute aktueller ist, denn je.”

Zinsüberschuss gestiegen

Dabei profitierte das Institut von der Zinsentwicklung. So wurde der Zinsüberschuss um 18,5 Mio. Euro auf 65,5 Mio. Euro deutlich gesteigert. Der Provisionsüberschuss lag mit rund 18,7 Mio. Euro etwa auf Vorjahreshöhe. Das Eigenkapital sowie die Rücklagen der Bank konnten stark ausgebaut werden, wie es hieß. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 8,6 Prozent auf 4,8 Mrd. Euro.

Mehr Girokonten

Die Anzahl der Girokonten hat sich 2023 positiv entwickelt. Es wurden rund 7000 neue Girokonten eröffnet (Vorjahr: rund 3800 neue Girokonten). 

Die Kundeneinlagen stiegen um 7,3 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro. Hierbei hätten unter Berücksichtigung des gestiegenen Zinsniveaus insbesondere die Termineinlagen mit kurzfristigen Anlagezeiträumen (sechs Monate bis zwei Jahre) zum Ausbau beigetragen, teilt die Sparda-Bank mit.

Die bilanziellen Kundenkreditbestände erhöhten sich im Jahr 2023 um 2,3 Prozent auf insgesamt 2,5 Mrd. Euro. Die Neubewilligungen im Baufinanzierungsgeschäft erreichten ein Volumen von 249 Mio. Euro. Eine Vergleichszahl zum Jahr davor nannte die Bank nicht.

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