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KfW beteiligt sich an Klimaschutz-Infrastrukturfonds

Regierungen, Stiftungen und Finanzkonzerne verstärken ihr Engagement gegen den Klimawandel in Schwellenländern. Dafür wurde jetzt im Rahmen der Climate Finance Partnership (CFP) ein Infrastrukturfonds aufgelegt, wie das "Handelsblatt" berichtet.

Das KfW-Gebäude in Frankfurt | Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Finanzkonzerne sind die Hauptinvestoren an einem neuen Klimaschutz-Infrastrukturfonds für Schwellenländer. Neben Regierungen und Stiftungen sammelten sie 673 Mio. US-Dollar (581 Mio. Euro) ein - zunächst waren nur 500 Mio. Dollar (432 Mio. Euro) geplant. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf den US-Investor Blackrock.

Die öffentliche Hand allein kann die Klimakrise finanziell nicht bewältigen. Man braucht privates Kapital, um den enormen Bedarf mobilisieren zu können.

Philipp Hildebrand, Vice Chairman von Blackrock

"Die öffentliche Hand allein kann die Klimakrise finanziell nicht bewältigen. Man braucht privates Kapital, um den enormen Bedarf mobilisieren zu können", sagt Philipp Hildebrand, Vice Chairman von Blackrock.

Das machen auch die Details zu den Geldgebern des neuen Fonds deutlich. Mehr als 500 Mio. Dollar kommen aus der Finanzbranche, lediglich 130 Mio. Dollar von Regierungen oder Stiftungen. Für Deutschland hat sich die KfW an dem Klimaschutz-Fonds beteiligt. Eine Summe wurde nicht genannt.

Laut "Handelsblatt" werden weltweit jährlich geschätzt eine Billion Dollar benötigt, um mit Klimaschutzprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern den Übergang zu einer Kohlendioxid-neutralen Weltwirtschaft zu erreichen. Vergangenes Jahr wurden allerdings nur 150 Mrd. Dollar investiert.

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