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Bank of England führt keine Exklusivgespräche mehr mit Banken

Solche Praktiken sind bei Notenbanken nicht unüblich, allerdings hatten die Bedenken darüber zuletzt zugenommen.

Bank of England (links im Bild) | Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Thomas Krych

Die Bank of England will künftig keine Hintergrundgespräche mehr mit einzelnen Geschäftsbanken führen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch von der britischen Notenbank. Mit diesem Schritt, der für Aufsehen in der Branche sorgen dürfte, wollen die Währungshüter für mehr Transparenz sorgen. Solche Praktiken sind bei Notenbanken nicht unüblich, allerdings hatten die Bedenken darüber zuletzt zugenommen.

Im September hatte die "Financial Times" über ein Gespräch von EZB-Chefvolkswirt Philip Lane mit deutschen Volkswirten über die mittelfristige Inflationsentwicklung berichtet. Dabei soll der Ire interne Überlegungen offengelegt haben, wonach die EZB ihr Inflationsziel von zwei Prozent bis 2025 erreichen dürfte. Die EZB hatte den Bericht zum Teil zurückgewiesen.

EZB-Chefvolkswirt informierte nach Zinssitzungen offenbar einzelne Banken

Das Thema ist deshalb brisant, weil die EZB ihre mittelfristigen Erwartungen an die Inflationsentwicklung bislang nicht öffentlich gemacht hat.

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