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Deutsche Bank zahlt Millionen in Derivatestreit

Mehrere Kunden des größten deutschen Geldhauses in Spanien erhalten für mit Devisen-Derivaten erlittene Verluste einen finanziellen Ausgleich. Mit den Einigungen sollen Prozesse vermieden werden.

Kunst am Bau der Deutschen Bank in Frankfurt | Foto: Deutsche Bank

Die Deutsche Bank hat sich einem Zeitungsbericht von Montag zufolge mit einem spanischen Großkunden im Streit über angeblich falsche Finanzberatung auf eine Millionenzahlung geeinigt. Wie die Zeitung "Financial Times" unter Berufung auf Insider berichtete, zahlt die Bank dem Weinhändler J. García-Carrión zehn Millionen Euro, um ihn für Verluste zu entschädigen, die durch Devisen-Derivate über einen Zeitraum von sechs Jahren entstanden seien.

Außergerichtliche Einigungen

Auch mit anderen Kunden habe man sich privat geeinigt, um Gerichtsprozesse zu vermeiden. Die Deutsche Bank wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Das größte deutsche Geldhaus hat vor einigen Monaten bei der Tochter in Spanien eine interne Untersuchung eingeleitet, um angebliche Fehler bei der Beratung von Investmentbanking-Kunden zu prüfen.

Dabei ging es Insidern zufolge um Vorwürfe, sie habe komplexe Finanzprodukte wissentlich an Kunden veräußert, die die Risiken nicht richtig verstanden hätten. Die Deutsche Bank erklärte, die Überprüfung betreffe eine begrenzte Anzahl von Kunden. Zu Details äußerte sie sich nicht.

Medienberichten zufolge hängt der Abgang mehrerer Top-Manager in den vergangenen Wochen mit den Vorfällen in Spanien zusammen. Auch hierzu will sich die Bank nicht äußern.

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