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Ehemaliger Warburg-Banker im Cum-Ex-Prozess zu Haftstrafe verurteilt

Das Landgericht Bonn hat den ehemaligen Banker der Hamburger M.M. Warburg in fünf Fällen schuldig gesprochen. Gerhard Schick vom Verein Finanzwende sieht in dem Urteil einen entscheidenden Meilenstein - und fordert die strafrechtliche Aufarbeitung aller Fälle.

Landgericht in Bonn | Foto: picture alliance/dpa | Oliver Berg

In einem weiteren Verfahren zu den umstrittenen "Cum-Ex"-Deals ist in Bonn ein ehemaliger Mitarbeiter der Warburg-Bank zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht habe den Deutschen am Dienstag wegen Steuerhinterziehung in fünf Fällen schuldig gesprochen, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Zwei Monate der Strafe gelten den Angaben zufolge schon als vollstreckt, weil sich das Verfahren über einen langen Zeitraum gezogen hatte. Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig, sagte die Sprecherin. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet.

Des Weiteren wurde gegen den Angeklagten die Einziehung des Wertes von Taterträgen in Höhe von 100.000 Euro als Gesamtschuldner angeordnet, hieß es in eine Pressemitteilung des Landgerichts Bonn.

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