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Wirecard-Ausschuss untersucht Verdacht gegen das Bundesfinanzministerium

Der Wirecard-Untersuchungsausschuss hat eine Sondersitzung für den 8. Juni angesetzt, um der Frage nachzugehen, ob das Bundesfinanzministerium wichtige Unterlagen unter Verschluss gehalten hat.

Akten werden in den Sitzungssaal des Untersuchungsausschusses des Bundestags zum Bilanzskandal Wirecard gebracht. | Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Der Deutsche Bundestag kommt in Sachen Wirecard nicht zur Ruhe. Der Untersuchungsausschuss beschloss am Freitag, in einer Sondersitzung am 8. Juni den Finanzstaatssekretär Rolf Bösinger, sowie den Leiter der Financial Intelligence Unit (FIU) zur Bekämpfung von Geldwäsche, Christof Schulte, und den zuständigen Vertreter der Staatsanwaltschaft München erneut zu befragen. Das geht aus einer Mitteilung des stellvertretenden Ausschussvorsitzenden Hans Michelbach (CSU) hevor.

Hintergrund ist der Verdacht, das Bundesfinanzministerium unter Leitung von Olaf Scholz (SPD) könnte Informationen unterdrückt haben. Mitte vergangenen Jahres sollen laut Medienberichten Informationen zu 13 Geldwäscheverdachtsfällen aus einem Dossier zur Rolle der FIU bei Wirecard auf Betreiben des Bundesfinanzministeriums gestrichen worden sein, so dass sie den Bundestagsfinanzausschuss nicht erreichten.

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