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Die Macher von der Maple Bank

Die Geschichte hat alles, was eine gute Story braucht: Gierige Hauptdarsteller, ein dickes Ende - und einen Protagonisten, der die Ermittler schließlich auf die Spur setzt. Leider ist sie alles andere als Fiktion.

Zwei angeklagte frühere Mitarbeiter der inzwischen insolventen Maple Bank unterhalten sich vor dem Frankfurter Landgericht mit ihren Anwälten. | Foto: picture alliance/dpa/dpa/POOL

"Die Maple Bank war bis 2016 ein Kreditinstitut mit Sitz in Frankfurt am Main." Ein erster Satz wie aus einem Märchen und tatsächlich ist das Institut, um das es in der Anklage gegen fünf Banker in Frankfurt geht, längst Geschichte.

Es gab also einmal eine Bank in Frankfurt, die machte - wie viele andere - krumme Geschäfte, bei denen sie in die Staatskasse griff. Dabei soll sie es besonders doll getrieben haben. Als alles rauskam, ging die Bank - als einzige - pleite. Soweit die Erzählung, die Staatsanwalt Christopher Wenzl gestern bei Prozessbeginn im großen Sitzungsaal in Frankfurt ausbreitete.

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