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Kein rasches Ende von Streiks in Call-Centern der Deutschen Bank absehbar

Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi spricht von hoher Beteiligung.

Foto: picture alliance / imageBROKER | Jochen Tack

Bei den seit Samstag laufenden unbefristeten Streiks in den Call-Centern der Deutschen Bank zeichnet sich kein rasches Ende ab.

Die Entschlossenheit der Streikenden sei groß, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Roman Eberle, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA. "Jetzt läuft es vermutlich darauf hinaus, wer den längeren Atem hat."

Jetzt läuft es vermutlich darauf hinaus, wer den längeren Atem hat.

Roman Eberle, Verhandlungsführer, Verdi

Lange Wartezeiten für Bankkunden

Die Gewerkschaften Verdi und DBV hatten die Beschäftigten der DB Direkt GmbH in Berlin und Essen zum Streik aufgerufen, Eberle sprach von einer hohen Beteiligung. Bankkunden hätten bei Anrufen in den Call-Centern teilweise 45 Minuten und länger warten müssen. Zu den Aufgaben der DB Direkt zählen neben dem telefonischen Kundendienst auch der Direktvertrieb ausgewählter Bankprodukte der Deutschen Bank.

Bei einen Warnstreik Anfang Januar hatte Eberle von einer Beteiligungsquote in Höhe von 75 Prozent gesprochen.
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