Deutsche Bank-Chef hält Fusion für machbar

Der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing steht für eine europäische Bankenfusion bereit, legt dabei aber Wert auf Handlungsfreiheit: Als Juniorpartner sei die Deutsche Bank nicht zu haben, erklärt er in einem Interview.
Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, bei der Bilanzpressekonferenz im Januar 2020 | Foto: picture alliance / SvenSimon | Elmar Kremser/SVEN SIMON
Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, bei der Bilanzpressekonferenz im Januar 2020 | Foto: picture alliance / SvenSimon | Elmar Kremser/SVEN SIMON

Die Deutsche Bank ist offen für eine europäische Bankenfusion und will dabei eine aktive Rolle spielen - in der ersten Reihe.

"Im Vergleich stehen wir immer besser da und schaffen damit die Voraussetzungen, dass wir bei einer möglichen Konsolidierung der europäischen Banken mit am Tisch sitzen – und das nicht nur als Juniorpartner", sagte Vorstandschef Christian Sewing in einem Interview mit der Welt am Sonntag.

"Das muss unser Anspruch sein, und das ist auch für Deutschland wichtig. Bei Finanzdienstleistungen vor allem vom Import abhängig zu sein wäre ein strategischer Fehler."

Bis 2022 liege der Fokus aber zunächst auf der Transformation der Bank, so Sewing weiter. Im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden liege die Bank bislang "absolut im Plan".

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