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Sparkassen in Hessen und Thüringen planen kräftige Erhöhung der Risikovorsorge 2021

Die Erhöhung der Reserven ist angesichts der Kapitalstärke der Mitglieder aber leicht zu stemmen", sagt ein Verbandssprecher FinanzBusiness und nennt exklusiv Zahlen.

Helaba: Eigentum der Sparkassen | Foto: dpa Picture Alliance

(Aktualisiert: Aussagen der Stadtsparkasse Frankfurt zur Risikovorsorge)

Die Sparkassen in Hessen und Thüringen wollen auch mit Blick auf die bevorstehende zweite Ausgangssperre ihre Risikovorsorge 2021 kräftig erhöhen. Das sagte ein Sprecher des Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen (SGVHT) zu FinanzBusiness.

Laut dem Sprecher planen die 49 Mitglieder des Verbandes eine Erhöhung der Risikovorsorge für etwaige Kreditausfälle von 47 Mio. Euro in diesem Jahr auf 138 Mio. Euro im nächsten Jahr.

"Angesichts der Kapitalstärke ist dies für unsere Mitglieder leicht zu stemmen. Man muss sehen, dass unsere Mitglieder in den Jahren der Corona-Pandemie ihren Kapitalpuffer mehr als verdoppelt haben, und zwar von 5,4 Mrd. Euro auf 12,6 Mrd. Euro", so der Sprecher weiter.

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