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Zukunft des dreiköpfigen Vorstands bei Südwestbank ist ungewiss

Das Stuttgarter Institut wird rückwirkend zum 30. Juni 2020 auf die österreichische Konzernmutter verschmolzen.

Filiale der Südwestbank | Foto: Südwestbank

Die Wiener Bawag PSK kommt mit der Integration der Südwestbank AG in die österreichischen Bankengruppe voran, schreibt die Börsen-Zeitung. Das Stuttgarter Institut werde rückwirkend zum 30. Juni 2020 auf seine Mutter verschmolzen. Gleichwohl bleibe die Südwestbank im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des deutschen Bankenverbandes, wie ein Ba­wag-Sprecher auf Nachfrage der Börsen-Zeitung mitteilte.

Mit der geplanten Rückgabe der Banklizenz schrumpft die Südwestbank zur Niederlassung der Bawag. Unklar sei die Zukunft des dreiköpfigen Vorstands unter Führung von Constantin von Oesterreich, so die Zeitung weiter. Der Vorstandsvorsitzende selbst wollte sich dazu nicht äußern.

Ausbau der digitalen Vertriebskanäle

Im Fokus der Südwestbank steht der Ausbau des neuen, margenträchtigen Bereichs digital vermittelter Ratenkredite und Immobiliendarlehen, die über die Bawag-Plattform Qlick oder die Portale Interhyp und Dr. Klein vertrieben werden.

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