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DWP Bank verzeichnet im dritten Quartal rückläufiges Wertpapiergeschäft

Im dritten Quartal hat das Institut 13 Prozent weniger Transaktionen abgewickelt als in den drei Monaten zuvor. Bei der Anzahl der Depots und Depotposten verzeichnete die Bank Zuwächse.

Schild der dwpbank am Gebäude in Frankfurt | Foto: Deutsche WertpapierService Bank AG

Das Wertpapiergeschäft der DWP Bank hat auch im dritten Quartal stark zugelegt. Gegenüber dem Vorjahr lag die Anzahl der Transaktionen (Wertpapier-Orders) mit knapp 10 Mio. um mehr als 40 Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2019. Allerdings ging es im Zeitraum von Juni bis September nicht mehr so steil aufwärts wie im zweiten Quartal, das dem in Frankfurt ansässigen Institut neue Rekorde beschert hatte.

Wir freuen uns vor allem über die starke Zunahme an Online-Depotzugriffen, die sich seit März noch einmal beschleunigt haben.

Heiko Beck, Vorstandsvorsitzender, dwp bank

"Der positive Trend im Wertpapiergeschäft hält an, die Anleger sind weiterhin sehr aktiv", berichtet der Vorstandsvorsitzende Heiko Beck in einer Mitteilung. "Wir freuen uns vor allem über die starke Zunahme an Online-Depotzugriffen, die sich seit März noch einmal beschleunigt haben."

Das Frühjahr 2020 lieferte Rekorde

Doch das erklärt sich aus Sicht der Bank "mit der besonderen Marktphase im Frühjahr": Im März habe man die höchste monatliche Transaktionsmenge in der Geschichte des Unternehmens verzeichnet, heißt es in einer Mitteilung. Insgesamt zählte das Institut damals rund 5,3 Millionen Orders.

Vom zweiten zum dritten Quartal verringerte sich die Anzahl der Transaktionen um 13 Prozent.
Wie sich die weiteren Faktoren in diesem Zeitraum entwickelt haben:

  • Assets Under Custody. Das verwahrte Vermögen erhöhte sich im Vergleich zum zweiten Vorquartal um knapp 2,7 Prozent auf 1,91 Billionen Euro.
  • Depotposten. Damit ist die Anzahl unterschiedlicher Wertpapiere im Depot gemeint - die auf durchschnittlich 4,4 stieg (Q3/2019: 4,2).
  • Anzahl der Depots. Hier ging rauf auf 4,88 Mio. – ein Plus zum Vorquartal von 0,31 Prozent.
  • Wertpapiersparpläne. Laut DWP Bank gab es einen Anstieg bei Sparplan-Transaktionen um 9,6 Prozent. Die Gesamtzahl der Sparpläne lag zum Ende des dritten Quartals mit insgesamt rund 640.000 bereits 48 Prozent über dem Gesamtjahr 2019. Fonds- und ETF-Sparpläne waren dem Institut zufolge etwa gleichauf.

Die DWP Bank ist als Dienstleister im Wertpapiergeschäft aktiv. Zu ihren Kunden gehören rund 1.250 Volks- und Raiffeisenbanken, Privat- und Geschäftsbanken sowie Sparkassen. 2019 hat sie 4,8 Mio. Anlegerdepots geführt und 27,8 Mio. Kauf- und Verkaufstransaktionen abgewickelt.

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