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Santander-Gewinn bricht wegen Corona-Pandemie ein

Rückstellungen wegen Corona-Krise über 1,6 Mrd. Euro - bisher höchste Risikovorsorge einer Bank in Kontinentaleuropa

Logo der spanischen Großbank Santander | Foto: picture alliance/chromorange

Die Corona-Pandemie hat das Ergebnis der spanischen Großbank Banco Santander S.A. im ersten Quartal stark belastet. In den ersten drei Monaten wurden alleine für mögliche Kreditausfälle, die im direkten Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen 1,6 Milliarden Euro zurückgestellt, wie die BBVA-Konkurrentin am Dienstag in Santander mitteilte.

Gewinneinbruch gegenüber Vorjahresquartal

Das ist die bisher höchste Risikovorsorge, die eine kontinentaleuropäische Bank im Zusammenhang mit der Corona-Krise getroffen hat. Die gesamte Risikovorsorge habe 3,9 Milliarden Euro betragen. Dies führte dazu, dass der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 82 Prozent auf 331 Millionen Euro eingebrochen ist. Damit schnitt die Bank deutlich schlechter ab, als Experten erwartet hatten.

Aufwand-Ertrags-Verhältnis weiter verbessert

Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag Ende März bei 11,58%. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis betrug 47,2%, was gegenüber dem Vorjahr einer Verbesserung um 44 Prozentpunkte entspricht. Vor allem in Europa seien der Gruppe weitere Kosteneinsparungen gelungen, hieß es in der Mitteilung. Die Rendite auf das harte Kernkapital (RoCET1)1 lag bei 11,1%.

Spanien zählt bisher weltweit zu den von der Corona-Pandemie am härtesten getroffenen Ländern.

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Neue Mitarbeitende verzweifelt gesucht

Der Fachkräftemangel trifft auch die Finanzbranche mit voller Wucht: Laut einer Erhebung haben Banken in Deutschland im ersten Halbjahr mehr als 65.000 offene Stellen ausgeschrieben, das sind 81 Prozent mehr als im Vorjahr.

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