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Staatsanwaltschaften in NRW ermitteln wegen Betrugsverdachts im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen

Banken liefern Hinweise über unplausible Eingänge von Hilfsgeldern auf Konten von Kunden in etwa einem Dutzend Fälle

Cyberkriminalität | Foto: Picture-Alliance/Fotostand

Die Staatsanwaltschaften Essen und Duisburg ermitteln wegen Betrugsverdachts im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen für Selbstständige und Kleinunternehmer in Nordrhein-Westfalen. Die Ermittler seien von Banken über "unplausible Eingänge von Hilfsgeldern auf Konten von Kunden" informiert worden, sagte die Essener Oberstaatsanwältin Anette Milk am Mittwoch. Es habe sich zunächst um etwa ein Dutzend Fälle gehandelt, die jetzt geprüft würden. Die Ermittler gingen dem Verdacht des Subventionsbetrugs nach. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt nach Angaben einer Sprecherin derzeit in acht Fällen.

Ermittlungen nicht im Zusammenhang gefälschten Antragsseiten

Die Fälle stünden nicht im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen gefälschter Antragsseiten, sagte Milk. In diesem Komplex ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln, ob über solche "Fake-Seiten" Gelder an Straftäter geflossen sind. Das Land NRW hatte deshalb die Auszahlung der Hilfen vorübergehend eingestellt. Mit der gestaffelten Soforthilfe in Höhe von bis zu 25.000 Euro sollen Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige finanzielle Engpässe überbrücken können. Für die allermeisten der mehr als 350.000 bewilligten Anträge wurden 9.000 Euro überwiesen.

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