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Obmann sieht die Sparkassen stabil

Walter Strohmaier erwartet nach gegenwärtigem Kenntnisstand keine Stützungsfälle bei den öffentlich-rechtlichen Instituten.

Walter Strohmaier, Bundesobmann der Sparkassen | Foto: Sparkassenverband Bayern / picture alliance

Der Bundesobmann der Sparkassen, Walter Strohmaier, erwartet nicht, dass öffentlich-rechtliche Institute in der Corona.-Krise durch hohe Kreditausfälle in Gefahr geraten. So zitiert ihn die Börsen-Zeitung (Ausgabe vom 7. August) aus einer Pressekonferenz der Sparkasse Niederbayern-Mitte, deren Vorstandsvorsitzender er ist.

"Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand zum 30. Juni schließe ich etwaige Stützungsfälle bei Sparkassen aus", sagte er auf der Veranstaltung laut dem Bericht.

Zurück in den Vorkrisenmodus

Die Sparkassen-Finanzgruppe müsse schnellstmöglich in den "Vorkrisenmodus" zurückkehren und Diskussionen über Themen wie ein bundesweites Sparkassenspitzeninstitut, die wegen der Pandemie pausieren, vorantreiben, forderte Strohmaier.

"Auch müssen kostspielige Doppel- und Mehrfacharbeiten innerhalb der Gruppe reduziert beziehungsweise am besten ganz vermieden werden", so der Obmann, der die Interessen der aktuell knapp 380 Sparkassen in den Gremien des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) vertritt.

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