FinanzBusiness

Sparkasse KölnBonn beruft neuen Firmenkundenvorstand

Neuer Vorstand wechselt von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse ins Rheinland

Das Sparkassen-Logo | Foto: picture alliance / foto2press

FRANKFURT - Der Verwaltungsrat der Sparkasse KölnBonn hat Uwe Borges als neues Mitglied in den Vorstand bestellt. Anders als zunächst geplant, wird der 57-Jährige nicht erst zum 1. Juli 2020, sondern bereits zum 1. April 2020 das Firmenkunden-Dezernat übernehmen, welches Guido Dörrenberg als Generalbevollmächtigter kommissarisch verantwortet hat.

Uwe Borges | Foto: Sparkasse KölnBonn
Uwe Borges | Foto: Sparkasse KölnBonn
 

Der gebürtige Hagener war vor seinem Wechsel in den Vorstand der Mittelbrandenburgischen Sparkasse im Jahre 2015 sechs Jahre lang Gebietsfilialleiter der Commerzbank Hamburg und dort zuständig für Firmenkunden Mittelstand. Bis zu der Fusion mit der Commerzbank 2009 arbeitete er in verschiedenen leitenden Funktionen bei der Dresdner Bank, zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsleitung Corporate Banking Nordwest. Seine Karriere als Banker hatte Borges 1993 als Trainee bei der Dresdner Bank nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen. Zuvor schloss er sein Studium zum Diplom-Kaufmann an der Universität zu Köln ab.

Bereits in der Vorwoche hatte die Sparkasse KölnBonn ein Sofortprogamm aufgelegt, das in der Corona-Krise neben Maßnahmen wie Liquiditätskrediten, Zinsstundungen und Tilgungspausen Unternehmen und Selbständigen eine schnelle Liquiditätshilfe bietet. Die Expertise von Borges werde bei der Umsetzung des aktuellen Sofortprogramms von Nutzen sein, heißt es in der Mitteilung weiter.

Mehr von FinanzBusiness

Moss holt sich frisches Geld

Das Berliner Fintech bekommt 75 Mio. Euro für die weitere Expansion. Als neuen Investor konnte das Unternehmen Tiger Global gewinnen.

Aifinyo steigt in den Payment-Markt ein

Nach den Umsatzrückgängen 2020 setzt sich das Factoring-Fintech aus Dresden neue Ziele - mit einer Lizenz für Finanztransfergeschäfte der BaFin. Paymentdienste machen den Anfang.

Die Anlegerwelle ebbt schon wieder ab

Geld in Wertpapiere zu investieren hatte 2020 Hochsaison - allerdings machen nicht alle Anleger weiter: Knapp 300.000 haben dem Markt bereits wieder den Rücken gekehrt, meldet das Deutsche Aktieninstitut.

Lesen Sie auch

Neueste Nachrichten

Finanzjob