Was Banken und Sparkassen jetzt über den Bitcoin wissen müssen

Krypto wird salonfähig. Immer mehr Institute, darunter auch Genossen und Sparkassen, steigen in den Handel mit digitalen Vermögenswerten ein. Die Deutsche Bank sagt: Der Bitcoin-Preis wird steigen. 
Wer in Bitcoin investiert ist, hat derzeit einen Grund, zu feiern. | Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer
Wer in Bitcoin investiert ist, hat derzeit einen Grund, zu feiern. | Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer

Der Bitcoin-Preis erlebt derzeit ein nie zuvor gesehenes Hoch. Am vergangenen Dienstag lag er bei über 69.000 Dollar - und damit über seinem historischen Höchstwert von knapp 68.992 Dollar vom November 2021.

Die Deutsche Bank hat jetzt eine Studie veröffentlicht mit dem Titel: ”Bitcoin: Fünf Gründe, warum er auf einem Rekordhoch gehandelt wird (und hoch bleiben wird)”.

Die fünf Gründe: 

1. Seitdem die amerikanische Börsenaufsicht Anfang dieses Jahres Bitcoin-Spot-ETF´s genehmigt hat, fließen Milliarden-Summen in die Bitcoin-Fonds seriöser Anbieter wie Blackrock und Fidelity. 

Nach historischem Dammbruch: Jetzt setzen deutsche Banken und Sparkassen auf Krypto

2. Es findet eine Institutionalisierung des Marktes statt: Immer mehr traditionelle Akteure wie Hedge Fonds und Großunternehmen investieren in den Bitcoin. Krypto entwickelt sich damit zunehmend in eine etablierte und anerkannte Assetklasse. 

3. Alle vier Jahre findet eine sogenannte Bitcoin-Halbierung statt (damit wird die Anzahl der Coins im Netzwerk verringert, um die Inflation einzudämmen). Die nächste Halbierung ist für den April 2024 vorgesehen. Und Fakt ist: Bei allen bisherigen Halbierungen stieg der Preis des Bitcoins: 2012 um fünf Prozent, 2016 um 13 Prozent, 2020 um 27 Prozent.

4. Die gute Entwicklung der US-Konjunktur (für 2024 erwarten die Blauen ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent und für 2025 eines von 2,1 Prozent) in Zusammenhang mit den voraussichtlichen Zinssenkungen sowohl seitens der FED als auch der EZB, wird die Liquidität erhöhen und die Bereitschaft verstärken, in riskante Assets wie Krypto zu investieren.

5. Die Regulierung des Krypto-Marktes schreitet voran. In Europa wird 2024 die schrittweise Umsetzung der EU-Verordnung MiCAR (steht für ”Markets in Crypto-Assets Regulation”) vonstatten gehen, in den USA setzen die SEC sowie die Commodity Futures Trading Commission, die Amerikas Futures- und Optionsmärkte reguliert, immer mehr Regeln durch. Auch das führt zu einer immer größeren allgemeinen Bereitschaft, in Krypto zu investieren, was die Volatilität des Handels erhöht, was wiederum zu einer Erhöhung des Bitcoin-Preises beiträgt. 

Interview: Krypto ist nur der Anfang - das Jahr 2024 leitet die umfassende Digitalisierung des Kapitalmarkts ein — FinanzBusiness

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