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Fidor Bank in exklusiven Gesprächen mit Sopra Steria über den Verkauf ihrer Software-Tochter

Fidor Solutions beschäftigt 126 Mitarbeiter. Die Veräußerung erfolgt im Rahmen des Verkaufs der gesamten Fidor Bank an Ripplewood Advisors.

Logo der Fidor Bank | Foto: Fidor Bank

Die Fidor Bank hat exklusive Verhandlungen mit dem Beratungsunternehmen Sopra Steria über den Verkauf der Software-Tochter Fidor Solutions aufgenommen, wie das Institut mitteilte. Die geplante Akquisition erfolgt durch Aktienübernahme.

Fidor Solutions werde weiterhin Dienstleistungen für die Fidor Bank erbringen, heißt es in der Mitteilung weiter. Mit der geplanten Übernahme der Fidor Solutions durch Sopra Steria erhalte die Fidor Bank die Möglichkeit, ihren Kunden auch weiterhin digitale Lösungen anbieten zu können.

Abschluss der Transaktion im vierten Quartal

Der geplante Verkauf von Fidor Solutions unterliege der kartellrechtlichen Genehmigung und soll im vierten Quartal 2020 abgeschlossen werden.

Die Fidor Bank ist eine 2009 in Deutschland gegründete Digitalbank und bietet ihren Kunden digitale Bankdienstleistungen sowohl im Privatkunden- als auch im Unternehmensgeschäft an. Seit 2017 ist das Institut Tochtergesellschaft der französischen Groupe BPCE.

Die BPCE befindet sich derzeit in exklusiven Verhandlungen mit der Private-Equity-Gesellschaft Ripplewood Advisors über die geplante Veräußerung des gesamten Aktienkapitals der Fidor Bank. Der geplante Verkauf von Fidor Solutions erfolgt im Rahmen des von der BPCE am 3. August angekündigten Verkaufs der Fidor Bank AG.

Fidor Solutions beschäftigt aktuell 126 Mitarbeiter und ist in den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika tätig.

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