Schwerwiegender Verdacht auf Insiderhandel bei Mitarbeiter der Union Investment

Verdächtiger ist wegen der Schwere der Vorwürfe freigestellt. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet.
Die Zentrale der Union Investment in Frankfurt. | Foto: Union Investment
Die Zentrale der Union Investment in Frankfurt. | Foto: Union Investment

Gegen einen Mitarbeiter von Union Investment besteht der dringende Verdacht des Insiderhandels. Ob der Schwere der Vorwürfe sei er freigestellt worden, teilte die Investmentgesellschaft der genossenschaftlichen Finanzgruppe am Donnerstag (3. September) auf Nachfrage mit.

Es steht der Vorwurf im Raum, dass die in Frankfurt beschäftigte Person über einige Monate hinweg auf privaten Depots außerhalb der Systeme des Unternehmens verbotene Insidergeschäfte abgewickelt und sich so in erheblichem Maße unrechtmäßig bereichert habe, so Union Investment in einer Mitteilung.

Erhebliche kriminelle Energie

Wenn sich die Vorwürfe bestätigen sollten, wäre der Mitarbeiter dabei mit erheblicher krimineller Energie vorgegangen und hätte dabei dienstlich erworbene Kenntnisse missbraucht, um auf privaten Depots jenseits der Systeme von Union Investment Insidergeschäfte zu betreiben, so das Institut weiter, das betonte, dass die Unschuldsvermutung gelte.

Die Investmentgesellschaft der genossenschaftlichen FinanzGruppe habe der Staatsanwaltschaft Daten und Unterlagen übergeben, so Union Investment. Die Gesellschaft werde sich zu weiteren Details erst nach sorgfältiger Prüfung äußern, soweit insbesondere die laufenden Ermittlungen dadurch nicht gefährdet würden.

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