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Intesa Sanpaolo steigert Gewinn im ersten Quartal trotz Pandemie-Krise

Milliardenpuffer für faule Kredite nach dem Verkauf des Bezahldienstleisters Nexi

Intesa Sanpaolo Filiale | Foto: picture alliance/ Pacific Press Agency

Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo rechnet wegen der Corona-Krise in diesem Jahr mit einem Gewinnrückgang. Wegen Kreditausfällen und anderer Belastungen infolge der Pandemie dürfte der Überschuss von zuletzt rund 4,2 Mrd. Euro im schlimmsten Fall in diesem Jahr auf rund 3 Mrd. Euro fallen, teilte das Institut am Dienstag in Mailand und Turin mit. Unterdessen verwendet die Bank ihren Gewinn aus dem Verkauf des Bezahldienstleisters Nexi, um einen dickeren Puffer für die Krisenfolgen aufzubauen.

Im ersten Quartal konnte Intesa ihren Gewinn hingegen sogar steigern. Unter dem Strich erzielte die Bank in den Monaten Januar bis März einen Überschuss von 1,15 Mrd. Euro und damit fast zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Rückstellungen für die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie belasteten das Ergebnis mit rund 300 Millionen Euro. Zusammen mit dem Gewinn aus dem Nexi-Verkauf von 900 Mio. Euro entstehe nun ein Puffer von 1,2 Mrd. Euro für Belastungen aus der Corona-Krise, hieß es.

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Das Institut will in den kommenden drei Jahrzehnten "Net Zero" werden und ihr Portfolio grundlegend umbauen: Bereits bis 2025 soll sich das nachhaltige Geschäftsvolumen verdreifachen - auf dann 300 Mrd. Euro.

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