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Deutsche Leasing übernimmt Anteile an AKA

Mit dem Einstieg soll das internationale Geschäft im Bereich Exportfinanzierung steigen.

Deutsche Leasing Zentrale in Bad Homburg | Foto: © Deutsche Leasing/ Fotograf: Foto Rhode

Die Deutsche Leasing beteiligt sich an der AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft. Dabei übernimmt sie die Anteile der Berliner Sparkasse.

Mit der Beteiligung von rund 2,4 Prozent will die Deutsche Leasing ihr internationales Geschäft im Bereich der Exportfinanzierung ausweiten, geht aus der Mitteilung der Deutsche Leasing am Montag hervor. Ziel ist, das ECA-gedeckte Geschäft (Export Credit Agency, ECA) mit Fokus auf ein Investitionsvolumen von ein bis zehn Mio. Euro auszubauen und weltweit anzubieten.

Mittelstandskunden im Fokus

Bereits im Vorjahr wurde dazu eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung mit den 25 größten Sparkassen getroffen.

Mit der AKA erweitere man das internationale Netzwerk für Mittelstandskunden und Sparkassenkunden, so Kai Ostermann, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Leasing AG. 

"Vor allem für ECA-Geschäfte mit einem kleineren Investitionsvolumen sehen wir für die Zukunft gute Marktchancen."

Vor allem für ECA-Geschäfte mit  einem kleineren Investitionsvolumen sehen wir für die Zukunft gute Marktchancen.

Kai Ostermann, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Leasing AG, in Pressemitteilung

"Aktuell entwickeln wir uns weiter zu einer modernen, digitalen Plattform für internationale Export- und Handelsfinanzierungen", sagt Michael Schmid Aufsichtsratsvorsitzender der AKA in der Pressemitteilung.

"Durch die enge Kooperation sieht man dort die Möglichkeit, den Mittelstandskunden der Sparkassen und der Deutschen Leasing ein starkes, sich ergänzendes Leistungsportfolio anzubieten", so Schmid. "Dabei setzen wir verstärkt auch auf schnelle, digitalisierte Prozesse für kleinvolumige ECA-Finanzierungen mit unserem Online-Portal SmaTiX" (Small Ticket Express).

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