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BDB sieht digitales Zentralbankgeld nicht auf Sicht der nächsten fünf Jahre

Verband sieht kryptotoken basierte Geldform als "wichtige Innovation",  jedoch seien viele Probleme noch nicht gelöst. Laut Banknotenhersteller Giesecke + Devrient GmbH arbeiten verschiedene Staaten an Projekten zur Einführung digitaler Währungen.

Logo der von Facebook geplanten digitalen Währung Libra auf der EU-Flagge | Foto: picture alliance/Bildagentur-online

Der Bundesverband Deutscher Banken (BDB) sieht die Einführung eines E-Euros noch in weiter Ferne - plädiert aber prinzipiell dafür. Siegfried Utzig, Direktor des Geschäftsbereichs Wirtschaft des Bankenverbands, gegenüber FinanzBusiness: "Digitales Zentralbankgeld ist aus Sicht der Banken eine wichtige Innovation, um die digitale Transformation der Wirtschaft zu bewältigen".

Am Mittwoch (08. April 2020) hieß es in einem Konsenspapier der Deutschen Kreditwirtschaft, das FinanzBusiness vorliegt, dass es für einen E-Euro momentan keine Notwendigkeit gebe. Utzig sieht es differenzierter: Man müsse zwischen digitalem Zentralbankgeld und privatwirtschaftlichen Lösungen unterscheiden. Er sieht das Konsenspapier missverständlich interpretiert.

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