Hypoport verzeichnet Marktanteilsgewinne im ersten Quartal

Verbünde der Sparkassen und Genossenschaftsbanken holen beim bilanzwirksamen Neugeschäft gegenüber den privaten Banken und Versicherungen über den Marktplatz weiter auf
Vorstandsvorsitzender der Hypoport AG Ronald Slabke | Foto: Hypoport AG
Vorstandsvorsitzender der Hypoport AG Ronald Slabke | Foto: Hypoport AG

Der Finanzdienstleister Hypoport SE hat am Montag einen Anstieg des Transaktionsvolumens auf der von ihm betriebenen Transaktionsplattform Europace auf erstmals über 20 Mrd. Euro im Quartal gemeldet. Die wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus hätten sich in den ersten drei Monaten des Jahres noch nicht niedergeschlagen, heißt es in der Mitteilung der in Lübeck ansässigen Gesellschaft weiter.

Teilmarktplatz FINMAS verdoppelt Transaktionsvolumen im ersten Quartal auf zwei Mrd. Euro; GENOPACE steigert Volumen um 159% auf 1,7 Mrd. Euro

FINMAS, der Teilmarktplatz für Institute der Sparkassenorganisation, erhöhte sein Transaktionsvolumen in den ersten drei Monaten 2020 um 50% auf 2,0 Mrd. Euro (Q1 2019: 1,3 Mrd. Euro). Institute des genossenschaftlichen Bankensektors vermittelten durch Nutzung des für sie konzipierten Teilmarktplatzes GENOPACE ein Volumen von 1,7 Mrd. Euro (Q1 2019: 0,7 Mrd. Euro), was einer Steigerung von 159% entspricht.

Zusätzlich zu der guten Entwicklung der Sparkassen und genossenschaftlichen Institute haben sich auch die Volumen der auf Europace vertretenen ungebundenen Finanzierungsvertriebe sowie der privaten Banken stärker als das Marktumfeld entwickelt, heißt es in der Mitteilung am Montag.

Laut Deutscher Bundesbank erhöhte sich das Neugeschäftsvolumen für private Immobilienfinanzierungen in Deutschland im Zeitraum Januar bis Februar 2020 um rund 5% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019. Das Neugeschäftsvolumen für Bausparverträge sank in der gleichen Zeitspanne um ca. 7%. Das Neugeschäftsvolumen für Konsumentenkredite an private Haushalte blieb gegenüber dem Vergleichszeitraum Januar bis Februar 2019 nahezu konstant (+0,3%). Die Werte für März sind von der Bundesbank noch nicht veröffentlicht.

[citat 1]

Durch die in Folge der COVID 19-Pandemie herrschende Kontaktsperre in Deutschland haben sich noch keine negativen Auswirkungen auf das Transaktionsvolumen von Europace im ersten Quartal ergeben. Dies erklärt sich auch durch die typischerweise späten Auswirkungen eines Rückgangs der Immobilientransaktionen auf die nachgelagerte Immobilienfinanzierung, heißt es in der Mitteilung.

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