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apoBank will nicht auf Dividende für 2019 verzichten

Genossenschaftsbank will mit Partner im Bereich Private Equity Geschäft vorantreiben

Zentrale der apoBank in Düsseldorf | Foto: Deutsche Apotheker- und Ärztebank

MÜNCHEN - Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat ihren Jahresüberschuss nach Steuern im Geschäftsjahr 2019 erneut gesteigert. Er kletterte um 1,9 Prozent auf 64,1 Mio. Euro. „In allen für uns strategisch wichtigen Bereichen sind wir gewachsen und konnten so unsere Basis als Standesbank der heilberuflichen Kunden weiter festigen“, erklärte Vorstandsvorsitzender Ulrich Sommer am Dienstag in einer Videopressekonferenz. An diesem Erfolg wolle die Bank ihre Genossen teilhaben lassen und nicht wie von der EZB angesichts der Corona-Pandemie vorgeschlagen, vollkommen auf die Dividendenausschüttung verzichten. Die apoBank werde der Vertreterversammlung, statt der bislang geplanten vier Prozent, zwei Prozent vorschlagen.

Sommer begründete diesen Schritt damit, dass sie als Genossenschaftsbank eine andere Situation als die Aktiengesellschaften hätten. Bei ihnen hätte der Genosse als einzige Möglichkeit der Kapitalausschüttung die Dividende, bei den Aktiengesellschaften partizipierten die Aktionäre zusätzlich an der Wertentwicklung des Unternehmens. Sommer kündigte an, dass wegen der Corona-Krise die ursprünglich als Präsenzveranstaltung am 29. April geplante Vertreterversammlung verschoben und voraussichtlich im Mai als Onlineveranstaltung ihre Premiere haben werde. Auch wolle er sich an die Empfehlung der EZB halten, die Dividende nicht vor Oktober auszuschütten. Auf die Frage, ob der Vorstand auf seine Bonifikation verzichten würde, erklärte er, darüber sei noch nicht gesprochen worden. Dies sei Thema des Aufsichtsrats.

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