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Bundesregierung will offenbar Bürgschaften für Kreditversicherer in Corona-Krise

Gespräche mit Rückversicherern, Entscheidung noch nicht getroffen

Industriehafen | Foto: Colourbox

KÖLN - Die Bundesregierung diskutiert laut Kreisen über Bürgschaften für Kreditversicherer in der Corona-Krise. Das soll mögliche Verluste in der Krise begrenzen und Pleiten verhindern, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Zu den Gesprächspartnern des Bundes gehörten auch Rückversicherer. Die Verhandlungen liefen noch und es gebe noch keine Entscheidungen. Kreditversicherer übernehmen unter anderem für Händler Zahlungsrisiken, falls Verbraucher ihre Rechnungen später oder gar nicht bezahlen.

Zu den großen Kreditversicherern gehören die Allianz-Tochter, Euler Hermes sowie die französische Coface. Rückversicherer wie die Munich Re, die Hannover Rück oder die Swiss Re könnten ebenfalls davon profitieren. Das Bundesfinanzministerium lehnte gegenüber Bloomberg einen Kommentar zu den Informationen ab. Am Vortag hatte die genossenschaftliche R+V-Versicherung bereits über Gespräche rund um Warenkreditversicherungen berichtet.

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