Volksbank Darmstadt Mainz schraubt Dividende stark nach oben

Die Bank wird für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividende von 5,0 Prozent ausschütten. Im Vorjahr gab es noch 3,25 Prozent. 
Führungsspitze der Volksbank Darmstadt Mainz: Die Vorstandssprecher Matthias Martiné (links) und Uwe Abel (rechts) mit Aufsichtsratschef Bernd Hammer (Mitte). | Foto: Volksbank Darmstadt Mainz/Torsten Silz
Führungsspitze der Volksbank Darmstadt Mainz: Die Vorstandssprecher Matthias Martiné (links) und Uwe Abel (rechts) mit Aufsichtsratschef Bernd Hammer (Mitte). | Foto: Volksbank Darmstadt Mainz/Torsten Silz

Die Volksbank Darmstadt Mainz wird für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividende von 5,0 Prozent ausschütten, ein deutliches Plus gegenüber den 3,25 Prozent des Vorjahres. Das hat die Vertreterversammlung der drittgrößten Genossenschaftsbank beschlossen. 

Die Bank mit einer Bilanzsumme von 14,6 Mrd. Euro hat das vergangene Jahr besser abgeschlossen als erwartet, mit einem Vorsteuergewinn von 119,8 Mio. Euro (Vj: 98,0 Mio. Euro). Als Gründe für das gute Ergebnis nennt das Institut in einer Mitteilung den Zinsanstieg sowie ”ein weiter florierendes Kreditgeschäft“. Für 2024 erwartet der Vorstand ein Ergebnis auf dem Niveau von 2023.

Die gute Geschäftsentwicklung nutzt die Bank auch, um ihr Eigenkapital von 1,36 Mrd. Euro per Ende 2023 auf 1,45 Mrd. Euro zu erhöhen. Die aufsichtsrechtliche Eigenkapitalquote steigt damit auf 16,5 Prozent. 

Die knapp 210.000 Mitglieder erhalten eine Dividende von 5,0 Prozent - das ist mehr, als viele andere Genossenschaftsbanken bezahlen: Für das Jahr 2023 schütten viele Institute 4,0 Prozent aus. Die Vertreterversammlung der Apobank, die größte genossenschaftliche Bank, hat allerdings entschieden, eine Dividende von 6,0 Prozent zu zahlen.

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