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Volksbanken-Fusion im Südwesten wird rechtskräftig

Die Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg und die VR Bank Tübingen schließen sich zur Volksbank in der Region zusammen. Kündigungen bei den rund 650 Mitarbeitern soll es nicht geben.

Im Südwesten entsteht die Volksbank in der Region (Symbolbild) | Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / Gelhot

Mit der Eintragung ins Genossenschaftsregister ist die juristische Fusion der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg (Bilanzsumme 2,81 Mrd. Euro) mit der VR Bank Tübingen (1,53 Mrd. Euro) zur ”Volksbank in der Region” perfekt.

Wie ein Sprecher auf FinanzBusiness-Anfrage sagte, wird es am Wochenende 27./28. August nun auch zur technischen Verschmelzung der beiden Banken kommen. Die Auswirkungen auf Kunden würden sich in Grenzen halten - am Montag darauf werde der Geschäftsbetrieb normal weiterlaufen.

VR Bank Tübingen schließt sich mit der VR Bank Herrenberg-Nagold-Rottenburg zusammen

Übernehmende Bank ist die Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg, übertragende Bank die VR Bank Tübingen. In der Universitätsstadt wird der juristische Sitz sein. Betriebsbedingte Kündigungen werde es ausdrücklich nicht geben, so der Sprecher.

Die neue Bank wird von den bisherigen Vorständen beider Institute geführt - Thomas Bierfreund, Ralf Gottschalk, Jörg Stahl und Thomas Taubenberger. Der Fünfte im Bunde, Maximilian Binzer, ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Er war bisher stellvertretender Vorstandssprecher der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg.

Fünf Regionen, vier Hauptstellen

Das Marktgebiet der neuen Bank umfasst die fünf Regionen Herrenberg, Nagold, Rottenburg, Steinlach-Wiesaz-Härten und Tübingen mit vier Hauptstellen. Die Vertreterversammlungen beider Institute hatten die Fusion, die zum 1. Januar rückwirkend gültig wird, bereits im Mai auf den Weg gebracht.

Beide Banken betonen, aus einer Position der Stärke heraus zu fusionieren. Mit dem Zusammenschluss erhofft man sich betriebswirtschaftliche Synergieeffekte und zukunftsfeste Strukturen.

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