Revolut-Kunden können ab sofort in Staatsanleihen investieren

Das Ergebnis einer Umfrage soll den Anstoß dafür gegeben haben. 
Das Logo von Revolut. | Foto: picture alliance / NurPhoto | Nikolas Kokovlis
Das Logo von Revolut. | Foto: picture alliance / NurPhoto | Nikolas Kokovlis

Die Neobank Revolut bietet ihren Kunden ab sofort Möglichkeit, in Staatsanleihen zu investieren. Unter anderem solche aus Frankreich, Polen, USA, Slowakei, Spanien, Litauen und Finnland. Das Angebot soll in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden. Der Mindestbetrag für eine Investition beträgt 100 Euro. 

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Laut einer Mitteilung des Unternehmens, das seinen Hauptsitz in London und nach eigenen Angaben 40 Millionen Kunden hat, habe das Ergebnis einer Umfrage den Ausschlag gegeben, das neue Angebot zu machen. Danach weise mehr als jeder vierte Deutsche (29 Prozent) bei der Geldanlage eine geringe Risikotoleranz auf und suche daher allem nach relativ sicheren Anlagemöglichkeiten für sein Erspartes.

22 Prozent der Deutschen sagen, dass sie ihr Portfolio zwar diversifizieren, aber dennoch bereit sind, moderate Risiken einzugehen. Zum Vergleich: Nur 17 Prozent der Schweizer geben an, eine geringe Risikotoleranz bei der Geldanlage zu haben. Risikoscheu seien auch die Menschen in vielen osteuropäischen Ländern, beispielsweise Kroaten (38 Prozent), Ungarn (35 Prozent) und Rumänen (32 Prozent). 

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