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Baufi24 erhält Millionenfinanzierung

Für das Hamburger Vergleichsportal geht es um 6,7 Mio. Euro und den Versuch, zum Wettbewerber Interhyp aufzuschließen. Investiert wird das Geld vor allem in die Technologie und das Franchisenetz.

Tomas Peeters, CEO von Baufi24 | Foto: Baufi24

Das Vergleichsportal Baufi24 hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde über 6,7 Mio. Euro abgeschlossen, wie das Unternehmen mitteilte.

Beide Investoren, der Risikokapitalgeber BtoV und der Helvetia Venture Fund, hoffen auf einen Wachstumsschub: Das Hamburger Fintech hat das Geld bereits fest verplant - es will seine Plattform technologisch voranbringen, 40 Mitarbeiter neu einstellen und weitere Franchisepartner von sich überzeugen.

Baufinanzierungen boomen - aber für Kredite werden höhere Zinsen fällig 

Unser Ziel ist es, die Hürden zum Kreditabschluss für Kunden zu reduzieren und ihnen professionell und unkompliziert zu ihrer Traumimmobilie zu verhelfen.

Tomas Peeters, CEO, Baufi24

"Unser Ziel ist es, die Hürden zum Kreditabschluss für Kunden zu reduzieren und ihnen professionell und unkompliziert zu ihrer Traumimmobilie zu verhelfen", erklärt CEO Tomas Peeters in einer Mitteilung. Und Peeters kennt das Geschäft: Bis Januar 2020, und damit bis kurz vor seinem Wechsel zu Baufi24, war er über mehrere Jahre Mitglied im Management Board beim Konkurrenten Interhyp. 

Baufinanzierer Interhyp steigert 2020 seinen Marktanteil 

60 Franchise-Standorte bundesweit

Baufi24, 2006 zunächst als reine Suchmaschine für Baufinanzierungen gestartet, vermittelt seit 2017 auch Kredite. Bei jeder Finanzierungsanfrage, die auf der Plattform landet, werden Angebote von aktuell rund 450 Banken ausgewertet.

Das Verfahren an sich funktioniert dabei nicht nur digital: Baufi24 verfügt mittlerweile über ein Netz von bundesweit 60 Standorten, die per Franchising in das Geschäftsmodell eingebunden sind. Die Partner beraten Kunden jeweils vor Ort und per Video.

Übernahme von Finlink im Frühjahr 2020

Zur Baufi24-Gruppe zählen die Konsumenten-Marken Baufi24, Kredit24 und Loanlink24. Als Teil der Wachstumsstrategie wurde im Frühjahr 2020 das Berliner SaaS-Fintech Finlink übernommen. Das Unternehmen beschäftigt an seinen Standorten in Hamburg, Berlin, Mannheim und München aktuell 100 Mitarbeiter. 

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